Rassismus betrifft uns alle, da er tief in unseren Strukturen und Denkweisen verwurzelt ist. Diese Fortbildung zielt darauf ab, für antimuslimischen Rassismus zu sensibilisieren und alternative Handlungsmöglichkeiten dagegen aufzuzeigen. Wir werden uns mit weit verbreiteten Einstellungsmustern und eigenen (unbewussten) Vorurteilsstrukturen auseinanderzusetzen.
Ein weiterer Fokus liegt auf dem Verhältnis zwischen Alltags- und strukturellem Rassismus. Wie können wir als Multiplikator*innen und Fachkräfte, z.B. in Schulen und anderen Handlungsfeldern, Betroffene von Diskriminierung unterstützen und stärken? Welche Strukturen und Institutionen sollten wir dabei einbeziehen? Wie können wir dem Alltagsrassismus entgegenwirken?
Anhand praktischer Beispiele erarbeiten wir gemeinsam professionelle Umgangsstrategien. Im Mittelpunkt stehen die Selbstreflexion sowie der Umgang mit bewussten und unbewussten Einstellungs- und Verhaltensweisen
Fortbildungsinhalte:
- Auseinandersetzung mit antimuslimischem Rassismus und Diskriminierung
- Selbstreflexion der eigenen Haltung
- Empowerment-orientierte Ansätze und ihre Wirksamkeit
- Präventionsstrategien und politische Bildung
Diese Fortbildung bietet einen praxisnahen Rahmen, um unsere Haltung zu überdenken und unsere Handlungsfähigkeit zu stärken.
Eine Kooperation mit der Islamischen Akademie NRW e. V.
Leitung: Karima Benbrahim (Leiterin IDA-NRW, Mitglied des unabhängigen Expert*innenkreises Muslimfeindlichkeit des Innenministeriums), Saloua Mohammed (Referentin für Rassismuskritik und Rechtsextremismusprävention IDA e. V.)
Mi 17.06.2026
10.00 - 17.00 Uhr
Haus Landeskirchlicher Dienste
Olpe 35
44135 Dortmund
35,00 € (Kursgebühr, Imbiss, Getränke)
Ansprechpersonen:
Saida Aderras
Annegret Petersen
0231/5409-15
annegret.petersen@ev-bildung.de