Auf dem Weg zu lebendiger Vielfalt: Der Anti-Bias-Ansatz in Kitas Workshop für vorurteilsbewusstes Agieren

Di, 15.6.2021 10-17 Uhr
Veranstaltungsort
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Inhalte der Veranstaltung
Oft heißt es, kleine Kinder hätten keine Vorurteile oder "lasst sie spielen und belastet sie nicht". Kinder machen jedoch bereits im Kleinkindalter ausgrenzende Erfahrungen:

- Aleeke will nicht Kakao gerufen werden.
- Ibo darf nicht mitspielen, weil er ein Junge ist.
- Zu Kim sagen manche "Schlitzauge".
- Karl wird ausgelacht, weil er so dick und so langsam ist.

Häufig greifen Kinder äußere Merkmale auf, um auszugrenzen, zu hänseln oder abzuwerten. Dabei ist es kein Zufall, welche Merkmale hervorgehoben werden und welche nicht. Im Gegenteil: Sie verweisen auf gesellschaftliche Macht- und Ungleichheitsstrukturen und spiegeln damit einhergehende Bewertungen wider.

Werden solche diskriminierenden Erfahrungen von Erzieher*innen nicht aufgegriffen, können sie sich im Verhalten der Kinder unreflektiert manifestieren. Betroffene Kinder könnten sich allein gelassen, andere sich in ihrem ausgrenzenden Verhalten bestätigt fühlen.

Mit dem Anti-Bias-Ansatz lernen Sie antidiskriminierende Bildungs- und Kommunikationsansätze für Ihre pädagogische Arbeitspraxis kennen. Es ist ein erfahrungsorientierter Ansatz, mit Raum für Selbstreflexion, Austausch und Erprobung mit dem Ziel, bewusst oder unbewusst erlernte Stereotype und Vorurteile wieder zu "verlernen".

Im Kontext frühkindlicher Bildung ermöglicht der Anti-Bias-Ansatz, mit Kindern antidiskriminierendes und gemeinschaftliches Verhalten einzuüben sowie Vielfalt als Normalität und Bereicherung zu erleben.

Folgende Kompetenzen werden bei Kindern gefördert:
- Eine stabile Ich- und Gruppenidentität
- Ein ungezwungener und einfühlsamer Umgang mit der Vielfältigkeit von Menschen
- Kritisches Nachdenken über Vorurteile und Ungerechtigkeit
- Die Fähigkeit, sich angesichts von Diskriminierung für sich und andere einzusetzen

Sie können sich auf ein methodenreiches und praxisorientiertes Seminar mit Vorstellung vorurteilsbewusster Spielmaterialien, Kinderbücher und Best-Practice-Beispielen freuen.

Leitung:
Jasmin Marla (Sozialpädagogin, transkulturelle Trainerin)

Di 15.06.2021
10.00 - 17.00 Uhr

Haus Landeskirchlicher Dienste
Olpe 35
44135 Dortmund

105,00 € (Kursgebühr, Verpfl.)

Ansprechpartner/in:
Saida Aderras
Uwe Optenhövel
0231 5409-42

Weitere Informationen
Veranstaltungsort:
Haus Landeskirchlicher Dienste
Olpe 35
D-44135 Dortmund

Preis: 105.- €

Zielgruppe/n: Bestimmte Berufsgruppen (z.B. ErzieherInnen)

Veranstalter:
Regionalstelle des Ev. Erwachsenenbildungswerks Westfalen und Lippe e.V.
Geschäfts- und Studienstelle
Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e. V.
Olpe 35
44135 Dortmund
Telefon: 0231/540942

Verantwortlicher Mitarbeiter / Verantwortliche Mitarbeiterin:
Frau Marissa Turaç

Kursleitung:
Frau Marissa Turaç

Referent / Referentin:
Frau Jasmin Marla
Veranstalter / veröffentlicht von:
Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V.

Olpe 35
44135 Dortmund
info@ebwwest.de
Telefon: 0231-540910
Telefax: 0231-540949
Internet: www.ebwwest.de
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